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Die Volksbank Freiburg ist Ihr verlässlicher Partner, wenn es darum geht den Weg in die eigenen vier Wände erfolgreich und sicher zu gestalten.
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In einem ersten Schritt werden die Terminals auf die neue Codierung der Magnetstreifendaten auf den deutschen Bankkarten nach dem europäischen Standard umgestellt. Die ZKA-Zulassungsbedingungen berücksichtigen auch den EMV-Standard von MasterCard und Visa und schaffen damit eine wichtige Voraussetzung, um Sie als Händler vor Rückbelastungen bei Kreditkartenmissbrauch zu schützen.
Alle Terminals der Volksbank Freiburg sind bereits sowohl auf TA 7.0 als auch auf EMV umgestellt.
Dies hat in den Abläufen an Ihrem Terminal folgende Auswirkungen:
Mit der TA 7.0-Software können Funktionsbeschränkungen bzw. -Vorgaben des Kartenherausgebers auf der Karte grundsätzlich nicht mehr vom Terminal umgangen werden.
Dies hat erhebliche Auswirkungen auf Zahlungen mit der girocard und mit Kreditkarte:
Bei der girocard des deutschen Kreditgewerbes gibt das Terminal trotz einer limitgesteuerten Voreinstellung auf Lastschriftzahlung (ELV) die Eingabe der PIN vor, wenn auf der Karte ausschließlich electronic cash/girocard-Zahlungen als Bezahlverfahren hinterlegt sind. Sobald der Händler diese Zahlungsart akzeptiert, fallen automatisch die entsprechenden Autorisierungsentgelte der deutschen Kreditwirtschaft an. In Ausnahmefällen kann das garantierte Bezahlverfahren electronic cash/girocard durch eine manuelle Auswahl von ELV am Terminal umgangen werden.
Bei Kreditkarten wird automatisch die Eingabe der PIN verlangt, sofern der Kartenherausgeber (wie z. B. Air Plus) den EMV-Standard bereits auf der Karte und in seinen Systemen umgesetzt hat. Der Händler hat in diesem Fall keine Möglichkeit, die Zahlung ohne Eingabe der PIN durchzuführen. Dies gilt auch dann, wenn der Karteninhaber seine PIN nicht kennt oder vergessen hat.
In den TA 7.0- und EMV-Spezifikationen ist festgelegt, dass das Terminal nach jeder Transaktion unterschiedliche Belege für den Händler und den Kunden ausdruckt. Diese Belege sind jeweils oben (siehe Abbildungen) gekennzeichnet und dürfen nicht verwechselt werden!
| Händlerbeleg: Die Bankverbindungsdaten werden als 19-stellige PAN vollständig ausgedruckt. So ist bei Rückfragen oder Reklamationen eine eindeutige Kundenzuordnung gesichert. Im Reklamationsfall muss der Originalbeleg vorgelegt werden. Die Aufbewahrungspflicht beträgt mindestens 1 Jahr. |
Kundenbeleg: Auf dem Kundenbeleg werden nur die letzten 4 Ziffern der 19-stelligen PAN (girocard-Zahlungen) bzw. 16 bis 19-stelligen Karten-Nummer (Kreditkarte) dargestellt. |
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Bei Zahlungen mit der girocard wird die Bankleitzahl (BLZ) mit TA 7.0 nicht mehr in Klarschrift, sondern innerhalb einer 19-stelligen Primary Account Number (PAN) ausgedruckt.
Aufbau der 19-stelligen PAN:
| Stellen | Inhalt | Beschreibung |
| 1 - 3 | 672 | Prefix der deutschen girocard |
| 4 - 8 | 2pppp | fünfstellige Nummer. Die letzten 4 Ziffern bezeichnen das kartenausgebende Institut und können auf der Website der deutschen Bundesbank entschlüsselt werden |
| 9 - 18 | kkkkkkkkkk | 10-stellige Kontonummer (girokonto) |
| 19 | z | Prüfziffer |
Mit der EMV Software zeigt das Terminal - gemäß den auf der Kreditkarte hinterlegten Informationen - an, ob der Karteninhaber die Zahlung mit Unterschrift oder Eingabe der PIN bestätigen muss.
| Kreditkarte mit Magnetstreifen: | Die Zahlung wird immer mit Unterschrift bestätigt. |
| Kreditkarte mit Chip/Magnetstreifen: | Auf dem Chip der Karte ist nach den Vorgaben der kartenausgebenden Bank hinterlegt, ob die Zahlung mit Unterschrift oder PIN bestätigt werden muss. Bei den meisten deutschen Kreditkarten mit Magnetstreifen und Chip wird bislang noch eine Bestätigung durch Unterschrift gefordert (z. B. bei den Kreditkarten der Volks- und Raiffeisenbanken). Bei ausländischen Kreditkarten ist immer häufiger die Eingabe der PIN erforderlich. |
Mit der Umstellung auf TA 7.0 und EMV haben sich auch die Antwort- und Fehlercodes beim Terminal- und Kundenbeleg verändert. Nachstehend finden Sie häufige allgemeine Antwort- und Fehlercodes:
| 'Autorisierung nicht möglich' | Verbindungsprobleme und offline darf nicht verarbeitet werden |
| 'Zahlung nicht möglich' | Verbindungsprobleme und offline darf nicht verarbeitet werden |
| 'Vorgang abgebrochen' | Verbindungsprobleme oder technische Störung: Zahlung nicht verarbeitet |
| 'Zahlung erfolgt' | Zahlung wurde online verarbeitet |
| 'Autorisierung erfolgt' | Zahlung wurde vom Chip offline autorisiert |
Bei Karten mit einem 'alten' Chip wird die Prüfung der PIN mit den Prüfwerten auf dem Magnetstreifen vorgenommen. Deshalb erfolgt bei diesen Karten die Eingabe der PIN nach dem Herausziehen der Karte.
Aktuelle Karten verwenden für die PIN-Prüfung die Prüfwerte auf dem Chip der Karte. Deshalb verbleiben dies Karten bis nach der PIN-Prüfung im Terminal.
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